Dachstuhlbrand

Dachstuhlbrand

Datum: 9. September 2021 um 17:45
Alarmierungsart: DME (Vollalarm)
Dauer: 3 Stunden 30 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz  > B2 
Einsatzort: Ronnenberg, Glück-auf-Straße
Fahrzeuge: DLK 23/12 , ELW 1 , HLF 20 , MZW , TLF 16/25 
Weitere Kräfte: FF Empelde, FF Ihme-Roloven, FF Linderte, FF Weetzen, FTZ Ronnenberg, NEF, Polizei, Stadtbrandmeister


Einsatzbericht:

Am frühen Donnerstagabend alarmierte die Regionsleitstelle die Feuerwehren Weetzen, Empelde, Ihme-Roloven und uns zu einem Dachstuhlbrand in die Glück-auf-Straße.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Wir bauten umgehend sowohl einen Löschangriff vom Boden als auch per Drehleiter auf und versuchten das Feuer so von allen Seiten zu bekämpfen. In diesem Zuge setzten wir das Wenderohr sowie jeweils zwei B- und zwei C-Rohre ein. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass sich keine Personen im Gebäude befinden, sodass wir uns vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz löschte ein Teil des Gebäudes von innen, nachdem bereits die Decke eingestürzt war und von dieser keine Gefahr mehr ausgehen konnte.

Im weiteren Verlauf stellte uns die Löschwasserversorgung vor eine kleine Herausforderung. Weil das Wassernetz in der Glück-auf-Straße nicht genug Wasser zur Verfügung stellte, mussten wir auf Hydranten in den umliegenden Nebenstraßen zurückgreifen. Für die Aufrechterhaltung der Wasserversorgung wurde die Feuerwehr Linderte nachalarmiert.

Während der Löscharbeiten entdeckten die eingesetzten Trupps unter Atemschutz zwei Gasflaschen im betroffenen Gebäude, die umgehend aus dem Gefahrenbereich geschafft und gekühlt wurden. Diese hatten jedoch bereits über die Sicherheitseinreichtung „abgeblasen“.

Neben dem Feuer im oberen Gebäudeteil, brannte es dann auch im Keller. Aufgrund der eingestürzten Decke erschwerte sich der Zugang dorthin, sodass dieser erst freigeräumt werden musste.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das gesamte Gebäude nach Glutnestern durchsucht und mit einem Schaumteppich abgedeckt. Dieser soll ein erneutes Aufflammen nach Einsatzende verhindern.