Laubenbrand

Laubenbrand

Datum: 16. Dezember 2018 
Alarmzeit: 19:00 Uhr 
Alarmierungsart: DME 
Dauer: 4 Stunden 
Art: Brandeinsatz  > B1  
Einsatzort: Weetzen, Bröhnstraße 
Mannschaftsstärke: 29 
Fahrzeuge: DLK 23/12 , ELW 1 , GW-A (FTZ) , HLF 20 , LKW (FTZ) , MZF (FTZ) , MZW , TLF 16/25  
Weitere Kräfte: Baubetriebshof Stadt Ronnenberg, FF Vörie, FF Weetzen, Polizei, RTW, Stadtbrandmeister 


Einsatzbericht:

Am Bahnhof in Weetzen kam es am gestrigen Abend zu einem Feuer in einer Gartenlaube.

Zusammen mit der Feuerwehr Weetzen wurden wir zu einem Laubenbrand in der Bröhnstraße in Weetzen alarmiert. Bei der Ankunft stand eine Gartenlaube aus noch ungeklärter Ursache im Vollbrand. Personen wurden nicht vermisst. Die Wasserversorgung herzustellen war an dieser Stelle schwierig, sodass rund 1000m Schläuche verlegt werden mussten, um an die nächste Wasserentnahmestelle zu gelangen. Es musste unter anderem Wasser auf der Ost-Seite des Bahnhofes und durch die Unterführung gefördert werden. Hierzu wurde die Ortsfeuerwehr Vörie als Verstärkung für die Wasserförderung sowie für Atemschutzgeräteträger nachalarmiert.

Das Feuer wurde von mehreren Trupps unter schweren Atemschutz von außen bekämpft. Neben der Wasserversorgung gestalteten sich auch die Löschmaßnahmen schwierig, da die Gartenlaube sehr verbaut und schwierig zu erreichen war. Dazu kam, dass das Feuer durch kleinere Explosionen immer wieder angefacht wurde. Es wurden Löscheinsätze von mehreren Seiten, unter anderem von oben über die Drehleiter, eingeleitet. Um von der rückwärtigen Seite ebenfalls an die Gartenlaube heran zu kommen, wurden dort Zaun, Hecke und Laube mittels Schneidgeräten geöffnet. Schlussendlich wurde die Laube mit Schaummittel geflutet. Nach etwa drei Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet und alles zurückgebaut werden.

Um vor Ort ausreichend Altemluftflaschen vorzuhalten wurde der Gerätewagen Atemschutz durch weitere Einsatzkräfte von uns besetzt. Ebenfalls hinzugezogen wurde, aufgrund der kalten Temperaturen, vorsorglich der Bauhof der Stadt Ronnenberg, um überfrierendes Löschwasser mit Hilfe von Streugut zu verhindern. Schlussendlich kamen die Mitarbeiter der FTZ noch mit dem GW-L1 und dem MZF, um beim Füllen der Atemluftflaschen zu helfen und die verbrauchten Schläuche auszutauschen.

Es befanden sich am Ende 51 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ronnenberg, Weetzen und Vörie, sowie weitere Kräfte der FTZ, Mitarbeiter des Bauhofes, der Polizei und des Rettungsdienstes mit insgesamt 15 Fahrzeugen im Einsatz.