Gebäudebrand

Gebäudebrand

Datum: 5. November 2020 um 20:49
Alarmierungsart: DME
Dauer: 3 Stunden 41 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz  > B2 
Einsatzort: Weetzen, Bröhnstraße
Fahrzeuge: DLK 23/12 , ELW 1 , GW-A (FTZ) , HLF 20 , MZW , TLF 16/25 
Weitere Kräfte: Energie Dienstleister, FF Empelde, FF Ihme-Roloven, FF Vörie, FF Weetzen, FTZ Ronnenberg, NEF, Polizei, RTW, SEG Empelde, Stadtbrandmeister, THW OV Springe


Einsatzbericht:

Mit dem Stichwort „Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr“ wurden wir mit den Feuerwehren Ihme-Roloven und Weetzen in die Bröhnstraße nach Weetzen alarmiert.

Den ersteintreffenden Kräften bot sich dann die Lage eines Kellerbrandes und die Bewohner befanden sich bereits vor dem Haus in Sicherheit. Auf die Nachfrage des Einsatzleiters wurde noch einmal bestätigt, dass sich keine Personen mehr im Haus befinden. Ein vorsorglich eingesetzter Trupp durchsuchte dennoch die Wohnungen oberhalb des brennenden Kellers und brachte einen Käfig mit Kleintieren ins Freie. Die Bewohner wurden unterdessen durch den Rettungsdienst betreut und über die Stadtverwaltung wurde eine Notunterkunft organisiert.

Währenddessen arbeiteten zwei Trupps gegen den Kellerbrand. Dies gestaltete sich jedoch schwierig, da es von außen lediglich ein sehr kleines Fenster gab, durch das die Brandbekämpfung durchgeführt werden konnte und der Keller selbst bereits so stark erhitzt und verqualmt war, dass wir nur langsam voran kamen.

Da es im Verlauf des Feuers eine Verpuffung gegeben hatte, bei der sich unter anderem das Dach des Hauses verformte, forderten wir die Fachgruppe des THW Springe mit einem Statik-Experten an. Diese konnten, nachdem das Haus auch ohne Atemschutz begehbar war, Entwarnung geben. Die Statik hatte keinen gravierenden Schaden genommen.

Nachdem wir das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht hatten, mussten wir zunächst den Keller leer räumen und fanden dort einige Kanister mit unbekannten Gebinden vor, die wir vorsorglich ins Freie brachten. Um ein Aufflammen von Glutnestern zu verhindern, fluteten wir den Keller abschließend mit Schaum.

Während der Maßnahmen ließen wir den Gerätewagen Atemschutz sowie einen Gerätewagen Logistik von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg alarmieren, um benutzte Atemschutzgeräte und Schlauchmaterial austauschen bzw. auffüllen zu lassen.

Gegen 00:30 Uhr war der Einsatz für uns beendet, die Weetzer Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle rund eine Stunde später als letztes.