Feuerwehrleute bewahren Amphibien vor dem Hitzetod

Spontane Hilfsaktion für das Biotop an der Kückenmühle

Ihme-Roloven.

Die Ronnenberger Feuerwehr hat mit einer spontanen Hilfsaktion die Amphibien in einem Biotop zwischen Ronnenberger Holz und Kückenmühle gerettet. Kröten und Frösche hatten dort ihren Laich abgelegt, aus dem sich unzählige Kaulquappen entwickelten.

Ortsbrandmeister Andreas Keese (links) überwacht die Wasserzufuhr am Biotop. Willi Elies (rechts) vom Naturschutzbund beobachtet die Rettungsaktion.

Wegen der anhaltenden Trockenheit drohte der Tümpel auszutrocknen. Der Wasserstand betrug am vergangenen Freitag nur noch etwa 40 Zentimeter. Rainer Tubbe, Naturschutzbeauftragter der Stadt Ronnenberg, hatte große Sorge, dass wegen des sommerlichen Wetters zu Pfingsten die jungen Amphibien verenden würden. Er bat die Stadtverwaltung um Unterstützung durch die Ronnenberger Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte bauten eine 500 Meter lange Wasserversorgung von der Ihme zum Biotop auf und spülten etwa vier Stunden lang Frischwasser in den Tümpel. „Kurzerhand wurde ein Picknick organisiert. Außerdem haben wir dem Naturschutz einen großen Gefallen getan“, berichtete Feuerwehrsprecher Andreas Matuschke gestern.

Quelle:
Calenberger Zeitung vom 30.05.2012